Berlin/Leipzig, 27. August 2012 (ADN).  Die großen Energieversorger bekämpfen die Energiewende und den Vorrang von Ökostrom bei der Einspeisung ins Stromnetz. Denn sie wollen keine Demokratisierung der Energieerzeugung, dass nämlich in Zukunft Millionen Menschen selber saubere Energie erzeugen, sie selbst verbrauchen und ins Netz einspeisen. Das schreibt Heiner Geißler in der heutigen Montag-Ausgabe des“Berliner Kurier“. Die Energiekonzerne seien verantwortlich dafür, dass die Deutschen pro Jahr drei Milliarden Euro zu viel für ihren Strom zahlen und wollen die Gewinne alleine machen.

Der ehemalige CDU-Generalsekretär und derzeitiges Attac-Mitglied wirft den Energieriesen parasitäres Verhalten vor, das aufhören müsse. Bayern beispielsweise bekomme mehr Geld aus den Vergütungen für erneuerbare Energien, als es in den Länderfinanzausgleich zahlt.

Nach den Worten von Geißler ist die Energiewende ein Vorhaben, das vom internationalen Publikum sehr aufmerksam beobachtet wird. Inzwischen werde der Begriff Energiewende bereits in die englische Sprache eingemeindet wie zuvor „Kindergarten“ und „Rucksack“. ++ (dk/mgn/27.08.12 – 244)

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