Berlin, 30. April 2013 (ADN). Der Deutsche Gewekschaftsbund (DGB) hält die Haltung der bundesdeutschen Regierung zum Mindestlohn für lebensfremd. Wie das Mitglied des Bundesvorstandes der Organisation, claus Matecki, unmittelbar vor dem 1. Mai – dem Tag der Arbeit – mitteilte, ist die regierungsseitige Ablehnung der im Bundesrat von der Sozialdemokratischen Partei (SPD) und Bündnis 90/Die Grünen eingebrachte Initiative für einen Mindestlohn von 8,50 Euro pro Arbeitsstunde weit entfernt von der Lebensrealität. Auch der kürzlich beschlossene Branchen-Mindestlohn für Friseure müsse erst noch für allgemein verbindlich erklärt werden. Außerdem werde er in diesem Dienstleistungszweig erst im August 2015 den Pegelstand von 8,50 Euro pro Stunde erreichen.

Nach den Worten des Gewerkschafters darf es generell keine Als-ob-Mindestlohnlösungen geben, die nach Branchen und Regionen differenziert werden. Ein Mindestlohn müsse das Minimum ermöglichen, wovon ein Mensch leben kann.++ /so/mgn/30.04.13 -115)

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