Bern, 11. Oktober 2013 (ADN). Eine vom Schweizer Bundesrat verabschiedete Europarats-Konvention sieht vor, gegenüber dem Ausland bei Verdachtsmomenten „spontane Informationen“ zu liefern. Über diese neuen Steuerkonzessionen berichtet die „Neue Zürcher Zeitung“ am Freitag. Um Diskriminierungen zu vermeiden, müsse die Schweiz ihre Interessen gegenüber EU und OECD aktiver vertreten und veränderte Realitäten anerkennen. Zu den neuen Realitäten gehöre es, dass die Regierungen der wichtigsten Wirtschaftspartner der Schweiz nun den Kampf gegen Steuerhinterzieher mit „deutlich härteren Bandagen und größerem bürokratischen Aufwand“ führen. Die Schweiz könne sich dem nicht einfach entziehen. Als Voraussetzung für derartige Verhandlungen mit der EU wird die Einhaltung der Prinzipien wie Datenschutz, Rechtssicherheit und einheitliche Offenlegung für alle genannt. Es sei davon auszugehen, dass sich das nunmehr vom Bundesrat erteilte, allerdings geheim gehaltene Mandat diesen Grundsätzen unterwirft.++ (fi/mgn/11.10.13 -278)

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