Peking, 30. November 2013 (ADN). Die Kairoer Erklärung aus dem Jahr 1943 ist die völkerrechtliche Grundlage dafür, dass China seine verlorenen Landesteile wie Taiwan und Penghu zurückbekommt. Das erklärte zu Wochenmitte die Sprecherin des Büros für Taiwan-Angelegenheiten beim chinesischen Staatsrat, Fan Liqing, in Peking. Mit dieser von dem Nachrichtenportal german.china.org.de verbreiteten Aussage, begründete die Repräsentantin der chinesischen Regierung die Gebietsansprüche der Volksrepublik China auf die Diaoyu-Inselgruppe. Der inzwischen rund 100 Jahre währende Streit um diese von den Japanern als Senkaku-Inseln bezeichneten Territorien, ist in den vergangenen Tagen erneut aufgeflammt. An der Auseinandersetzung sind neben der Volksrepublik China Südkorea, Japan und Taiwan beteiligt. Eine Verschärfung ist durch das Eingreifen der USA eingetreten, die Militärflugzeuge die betrefffenden Eilande überfliegen lassen und dies als Routinwe-Aktivitäten deklarieren. Vor einigen Tagen hatte China seine Luftverteidigungszone auf die strittige Region ausgedehnt.

In der Kairoer Erklärung hatten die USA, Großbritannien und die Republik China vereinbart, dass die Japaner sämtliche annektierten chinesischen Gebiete zu räumen und zurückzugeben haben. Die Vereinbarung fand Eingang in die sogenannte Potsdamer Erklärung vom 25. Juli 1945, die sich auf die Beendigung des Zweiten Weltkrieges in Fernost bezieht und nicht mit dem im August desselben Jahres geschlossenen Potsdamer Abkommen identisch ist. ++ (vk)mgn/30.11.13 – 328)

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