Berlin, 23. Mai 2014 (ADN). „Henkel kauft sich eine Partei“. So heißt inzwischen ein geflügeltes Wort bei der neuen Aufsteigerpartei Alternative für Deutschland (AfD).  Es handelt sich um eine Million Euro, um die die Parteikasse aufgestockt wird, berichtete die Berliner Tageszeitung „Der Tagesspiegel“ am Freitag. Dabei sei der ehemalige Präsident des Bundesverbandes und jetzige stellvertretende Parteivorsitzende Hans-Olaf Henkel bisher eher knausrig gewesen, verlautet aus Parteikreisen. Höchstpersönlich gibt er Anfang Mai zu,  dass er der Geldgeber eines bislang von einem unbekannten Spender stammenden Betrages ist. Die Rede ist desweiteren von einer per Kredit ermöglichten Zuwendung. Wenn das den Tatsachen entspricht, dann wäre die AfD finanziell von Henkel abhängig.

Dem ohnehin ramponierten Ruf des westlichen Demokratie-Modells schadet die AfD damit zusätzlich. Gegen die immer offensichtlicher werdende Diktatur der Machtgeflechts zwischen Geld- und Parteiwirtschaft werden wohl immer mehr Bürger aufstehen.  Der Wahlbeteiligung am nächsten Sonntag – ob Europawahl oder Kommunalwahl – wird ein weiterer Schlag versetzt. ++ (gg/mgn/23.05.14 – 142)

http://www.adn.1946.wordpress.com, e-mail: adn1946@gmail.com, Redaktion Matthias Günkel (mgn), adn-nachrichtenagentur, SMAD-Lizenz-Nr. 101 v. 10.10.46

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