Brüssel, 19. Juni 2014 (ADN). Jedes europäische Land ist einzigartig. Dennoch haben die meisten Menschen interessante Standpunkte zu Europa. Das erklärte EU-Kommissar Michel Barnier in einem in der Juni-Ausgabe veröffentlichten Interview der „Genossenschaftlichen Allgemeinen“.  Noch unbestimmter kann eine Position zur Wirtschaftsgemeinschaft Europäische Union (EU) und dem Kontinent Europa kaum ausgedrückt werden. Dass die im Ungefähren stochende Äußerung von einem exponierten EU-Spitzenfunktionär stammt, lässt das Maß an Hilf- und Ratlosigkeit erahnen. Das Wichtigste sei, dass es Erwartungen an Europa gebe. Und das, obwohl viele Bürger der EU kritisch gegenüber stünden. Es müsse die Demokratie in Europa gestärkt werden, setzt der ansonsten sympathische Franzose sein farbloses Bekenntnis zum derzeit stagnierenden EU-Bürokratiemonster fort. Sein einziges schwaches Zugeständnis zur Einzigartigkeit jedes europäischen Landes lautet: „Wir sollten auch Möglichkeiten finden, um die nationalen Parlamente, Regionen und die Zivilgesellschaft aktiv in die europäische Debatte einzubinden.“ ++ (gn/mgn/19.06.14 – 169)

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