Berlin, 23. Juni 2014 (ADN). Wir werden in die Aktenanalyse einsteigen und eine Vielzahl von Dokumenten, die uns die Bundesregierung zur Verfügung gestellt hat, bearbeiten. Auf diesen in mehrfachen Variationen vorgetragenen Minimalsatz reduzierte Patrick Sensburg, Vorsitzender des NSA-Untersuchungsausschusses im Deutschen Bundestag, eine seit Monaten allerorten gestellte Frage am Montag im Deutschlandfunk. Die Antwort ist mehr als ausweichend. Es geht darum, ob der inzwischen weltbekannte Whistleblower Edward Snowden in Deutschland, in Moskau oder überhaupt von den Mitgliedern des Ausschusses direkt vernommen wird. Die Bundesregierung hat inzwischen entschieden, dass eine Anhörung auf bundesdeutschem Boden nicht stattfindet. Dienstbeflissen fügt sich der Parlamentarier und das CDU-Mitglied Sensburg und flüchtet sich mit seinem Gremium in die Lektüre von 300 Aktenordnern, die von der Bundesregierung geliefert wurden.

Der Hintergrund des dreisten Ablenkungsmanövers ist für jeden einigermaßen klar blickenden Bürger leicht erkennbar: Es herrscht panische Angst bei der bundesdeutschen Politiker-Elite, die umfassende Wahrheit über die General-Bespitzelung in der Bundesrepublik Deutschland durch anglo-amerikanische Geheimdienste aus berufendem Munde zu erfahren. ++ (sp/mgn/23.06.14 – 173)

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