Berlin, 3. April 2015 (ADN). Mit dem Koran lässt sich sowohl pazifistisches als auch militantes Vorgehen begründen. Die Menschen sollten diese Vielstimmigkeit begreifen und akzeptieren. Diese Auffassung vetrat die Islamwissenschaftlerin Gudrun Krämer am Freitag im Deutschlandfunk. Der Koran sei genauso vielfältig, ambivalent und widersprüchlich wie die Bibel. Es sei kritikwürdig, den Islam in der öffentlichen Debatte als Gewaltreligion  zu bezeichnen. Das mache Muslime ganz verrückt. Die Gleichsetzung des Islams mit Gewalt habe habe sich schon zu einem gewissen Grad etabliert.  Der aktuelle islamische Terror finde bei jungen Männern und Frauen erschreckend viel Zustimmung. Der Eindruck bei ihnen sei, dass sich Muslime auf diese Weise wehren und rechtmäßig handeln. Gegen eine solche Fehlinterpretation müsse mit politischen und sozialen Mitteln vorgegangen werden. ++ (re/mgn/03.04.15 – 74)

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