Köln, 26. April 2015 (ADN). Weltweit gelangen etwa 150 Millionen Tonnen Stickstoff in die Umwelt. Sie stammen vor allem aus der Landwirtschaft und stecken in der Gülle. Rasches und konsequentes Handeln ist deshab nötig, erklärt Manfred Niekisch vom Sachverständigenrat für Umwelt am Sonntag im Deutschlandfunk. Im Moment dringe das Doppelte in die bundesdeutsche Umwelt von dem ein, was noch einigermaßen verträglich wäre. Der Eintrag von Stickstoff müsse also um mindestens die Hälfte reduziert werden. Dennoch handelt Deutschland nicht.

Die Europäische Kommission hat deshalb ein Vertragsverletzungsverfahren gegen Deutschland eingeleitet. Es müsse seine Düngemittelverordnung verschärfen. Ansonsten werden Strafzahlungen in Millionenhöhe erhoben. ++ (lw/mgn/26.04.15 – 97)

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