Mailand, 2. Mai 2015 (ADN). „Die Erzeugung von Nahrungsmitteln wird mehr denn je als ein Mittel der Machtausübung missbraucht“. Dieser Satz geht auf dem Gründer Slow-Food-Bewegung, Carlo Petrini zurück, der zu den prägenden Initiatoren und inhaltlichen Pionieren der soeben in Mailand eröffneten Weltausstellung EXPO gehört. Sein Netzwerk präsentiert sich mit einem eigenen Pavillon, in dem ab 19. Mai regelmäßige Veranstaltungen im Geiste von Slow-Food stattfinden werden. Zur EXPO-Eröffnung hat der Vorsitzende der italienischen Gesellschaft für Bodenkunde, Fabio Terribile, einen Vortrag gehalten. Thema war die Wichtigkeit fruchtbarer Böden und das Recht der Menschen auf Land.

Die Slow-Food-Bewegung wurde am 9. Dezember 1989 in Paris von Petrini gegründet. Inzwischen hat sie weltweit mehrere Tausend Mitglieder. Bei ihren Treffen unter dem Titel „Terra Madre“ soll den Nahrungsmitteln und ihren Erzeugern wieder ihre zentrale Rolle im Leben zurückgegeben werden. Das Essen soll gut schmecken, sauber erzeugt und fair gehandelt werden. ++ (lw/mgn/02.05.15 – 103)

http://www.adn1946.wordpress.com, e-mail: adn1946@gmail.com, Redaktion: Matthias Günkel (mgn), adn-nachrichtenagentur, SMAD-Lizenz-Nr. 101 v. 10.10.46

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