Bad Boll, 29. Juni 2015 (ADN) „Markierungen auf dem Weg zu einer gesamtdeutschen Verfassung“ war ein dreitägiges Symposium überschrieben, zu dem sich vor genau 25 Jahren im baden-württembergischen Bad Boll deutsche Politiker, Juristen und Journalisten trafen. Ausgangsgedanke war der Artikel 146 des Grundgesetzes (GG), in dem das gesamte deutsche Volk aufgefordert wird, in freier Selbstbestimmung die Einheit und Freiheit Deutschlands zu vollenden. Das ist bis heute innerhalb eines Vierteljahrhundert nicht geschehen. „Überraschend verfiel man auf die technokratische Verlegenheitslösung eines Beitritts nach Artikel 23 GG, wobei ökonomische und machtpolitische Interessen vorherrschten und der Vereinigungsprozess ähnlich wie im Ausnahmezustand zur Stunde der Exekutive geriet“, hatte damals der ehemalige Verfssungsrichter Helmut Simon in seinem Einführungsvortrag bemängelt und dem Provisorium den Kampf angesagt. ++ (dk/mgn/29.06.15 – 139)

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