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Budapest//Wien, 18. Oktober 2014 (ADN). Über mehrere Regierungsoffizielle und Geschäftsleute aus Ungarn verhängten die USA ein Einreiseverbot. Wie das Portal ORF.at am Sonnabend weiter berichtet, sind Korruptionsvorwürfe der Grund. Die Restriktionen wurden vom amerikanischen Geschäftsträger in Budapest, Andre Goodfriend, in einem Interview mit dem ungarischen staatlichen Fernsehen bestätigt. 

Unter Hinweis auf das Portal 444.hu befinden sich auf der Sanktionsliste der hochrangige Berater von Ministerpräsident Viktor Orban, Arpad Habony, und die Leiterin der Steuer- und Finanzbehörde, Ildiko Vida. Registriert sei desweiteren der Direktor eines ungarischen Wirtschaftsforschungsinstituts namens Peter Heym.

Der Mitteilung der USA-Botschaft zufolge liegen „glaubhafte Informationen darüber vor, dass diese Personen sich der Korruption schuldig gemacht oder davon profitiert haben“. Nach den Worten von Goodfriend, der keine Namen nannte, sind auf der Einreiseverbotsliste weniger als zehn Personen zu finden.  ++ (kr/mgn/18.10.14 – 290)

http://www.adn1946.wordpress.com, e-mail: adn1946@gmail.com, Redaktion: Matthias Günkel (mgn), adn-nachrichtenagentur, SMAD-Lizenz-Nr. 101 v. 10.10.46

Budapest, 9. Juni 2014 (ADN). Die phantastische prozentuale Entwicklung der ersten Monate dieses Jahres wird folgerichtig eine gedämpfte Fortsetzung finden. Mit derart begrenzter Euphorie jubelt die „Budapester Zeitung“ am Sonntag über den Optimismus und und die blendenen Daten aus der ungarischen Wirtschaft. Doch selbst wenn am Jahresende von den 22,6 Rekordprozenten zehn bis 15 Prozent gehalten werden können, wäre das allemal eine Prachtleistung. Die Investitionstätigkeit um ein Zehntel gesteigert, bedeute 450 bis 500 Milliarden Forint an zusätzlichen Aktivitäten. Das sei doppelt so viel, wie in einem ganzen Jahr in Volkswirtschaftsbranchen wie in der Landwirtschaft, in den Verwaltungssektor oder in die Wasserwirtschaft gesteckt wird. Allesamt Bereiche, die bereits 2013 ein gutes Jahr hatten.

„Baumeister“ und Regierungsschef Victor Orban deklariert immer häufiger, die großen Umbauarbeiten seien vorbei, schreibt das deutschsprachige Medium aus der ungarischen Hauptstadt. Die Industrie investierte im ersten Quartal dennoch ein gutes Viertel mehr als Anfang 2013. Die Logistikbranche wird zum neuen Durchreißer. „Die Regierung wird ihre stimulierende Politik selbstverständlich fortsetzen“, so das Budapester Blatt. ++ (wi/mgn/09.06.14 – 159)

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