Archive für Beiträge mit Schlagwort: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung

Berlin, 11. Januar 2014 (ADN). Unter der Überschrift „Keine Rede von Islamisierung !“ unternimmt die „Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung“ (FAS) am Sonntag den Versuch statistisch zu belegen, dass die Furcht ungebremster und unkontrollierter Zuwanderung aus dem Religionsgebiet des Islam unbegründet ist. Es seien zwar noch nie so viele Einwanderer nach Deutschland gekommen wie heute, jedoch stammten die meisten von ihnen aus christlich geprägten Ländern. Bei der größten Gruppe der Einwanderer handele es sich ausgerechnet um diejenige, über die am wenigsten diskutiert werde: Polen. Ihre sozialen Ähnlichkeiten deckten sich derart frappierend mit denen der Deutschen, dass der Zustrom aus ihrem Herkunftsland und sie selbst überhaupt nicht auffallen.

Auf Polen entfielen im Jahr 2013 rund 70.000 Immigranten von insgesamt 450.000 Einwanderern. Diese Zahlen aus dem Statistischen Bundesamt werden mit zusätzlichen Angaben ergänzt. „Weitere 70.000 Zuzügler kamen aus den Krisenländern  in Südeuropa – vor allem aus Italien und Spanien, in geringerer Zahl auch aus Griechenland und Portugal.  Auf diese Einwanderer sind viele in Deutschland besonders stolz. Aus den Ländern, in denen wir früher Urlaub machten, drängen die Leute auf einmal in den Norden: Nichts scheint die neue Attraktivität Deutschlands besser zu belegen. Noch dazu sind die Neuankömmlinge aus dem Süden viel besser qualifiziert als die früheren Gastarbeiter. Jeder zweite hat einen Hochschulabschluss.“ Von allen Einwanderern, die in den vergangenen fünf Jahren aus Südeuropa gekommen sind, verfügten 47 Prozent über einen akademischen Abschluss. Bei den Osteuropäern seien es immer noch 26 bis 27 Prozent. bei den einheimischen Deutschen betrage dieser Anteil jedoch nur 21 Prozent. Das bestätigt am selben Tag der Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI), Ulrich Grillo, in einem Rundfunkinterview. Nach seinen Worten ist ein Wirtschaftswachstum vor dem Hintergrund der demographischen Entwicklung in Deutschland ohne Zuwanderung überhaupt nicht erreichbar.

In Bezug auf die islamisch eingefärbte Türkei ist Deutschland hingegen seit Jahren ein Auswanderungsland, so die FAS. Im Jahr 2013 zogen 27.000 Menschen aus der Bundesrepublik Deutschland in die Türkei, überwiegend Rückkehrer. ++ (mi/mgn/11.01.15 – 11)

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Frankfurt am Main, 5. Oktober 2014 (ADN). Entweder wir unterziehen das bestehende Geldsystem einem evolutionären Prozess oder wir sperren uns gegen Änderungen so lange, bis unsere Geldordnung in einer großen Geldkrise zusammenbricht. Zu dieser alternativen Erkenntnis kommt Thomas Mayer in einem am Sonntag in der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“ (FAS) veröffentlichten Grundsatzbeitrag. In welche Richtung sich die Waage neigt, hängt nach den Worten des Gründungsdirektors des Flossbach von Storch Research Institute und Senior Fellow am Center for Financial Studies der Universität Frankfurt am Main davon ab, „ob wir die Scheuklappen ablegen und endlich eine breite Diskussion über eine neue Ordnung unseres Geldwesens beginnen.“ Die derzeitige Passivgeldordnung müsse durch eine Aktivgeldordnung in Europa ersetzt werden. Ein solches Geldsystem stünde im Einklang mit den von dem Engländer John Locke aufgestellten Prinzipien einer liberalen Staatsordnung und dem politischen Modell eines konföderierten Europas in Form eines Staatenverbundes.

Der Finanzexperte schreibt: „Die staatliche Passivgeldordnung stellt ein besonderes Problem für die Europäische Währungsunion dar. Da der für diese Geldordnung notwendige Staat in der Europäischen Währungsunion (EWU) nicht vorhanden ist, muss er durch einen Schattenstaat in Form von zwischenstaatlichen Abkommen ersetzt werden. Dieser Schattenstaat ist aufgrund seiner fehlenden demokratischen Legitimation unbeständig und kann daher kein verlässlicher Partner für die zur staatlichen Zentralbank gewordene EZB sein.“ ++ (fi/mgn/05.10.14 – 277)

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