Archive für Beiträge mit Schlagwort: Hochwasser

Nürnberg/Hamburg, 14. Juni 2013 (ADN). Die Bundesagentur für Arbeit wehrt sich in ungewöhnlicher Weise gegen eine ehemalige Mitarbeiterin des Hamburger Jobcenters. In einer Pressemitteilung vom Freitag bezeichnet die Nürnberger Institution Aussagen und Offenbarungen von Inge Hannemann als anhaltende öffentliche Attacken. Man sehe sich zum Schutz der vielen tausend Mitarbeiter zu einer Stellungnahme gezwungen. Hannemann stelle falsche Behauptungen auf, die die Öffentlichkeit in die Irre führen. Dazu gehöre ihre Aussage, die Grundsicherung „Hartz IV“ widerspreche dem Grundgesetz (GG) und verletze die Würde des Menschen. Entgegen den Formulierungen der inzwischen „freigestellten“ Mitarbeiterin, gebe es keine Anweisungen oder Zielvorgaben, um über Sanktionen Geld einzusparen. Ebenso wenig gebe es nicht „tausende von Selbstmördern“ unter Kunden in der Grundsicherung. Zudem seien in den Jobcentern keine seelenlosen Maschinen, die nur Zielvorgaben, nicht aber die Menschen im Blick haben.

Frau Hannemann missbraucht – der Pressemitteilung nach – ihre angeblichen Insider-Kenntnisse, um sich als Kämpferin für Entrechtete darzustellen. Zudem behaupte sie, für die Mehrheit der Mitarbeiterschaft in der Bundesagentur zu sprechen. Sie gefalle sich als Märtyrerin, die von ihrem Arbeitgeber – der Freien und Hansestadt Hamburg – kaltgestellt werden soll.

Diese besondere Art des Offenbarungseids aus dem Inneren des gewaltigen Apparates rund um die Verwaltung prekärer Arbeit in Deutschland lässt einen informationellen Dammbruch ungeahnten Ausmaßes erahnen. Das derzeitige Hochwasser an der Elbe könnte im Vergleich dazu zum leise plätschernden Rinnsal mutieren. ++ (so/mgn/14.06.13 – 160)

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Rom, 19. Mai 2013 (ADN). In der sizilianischen Kleinstadt Niscemi schwellen die Proteste gegen ein neues Satellitenkommunikationssystem der USA an. Insbesondere Frauen und Mütter befürchten eine zusätzliche gesundheitliche Belastung, weil zu den bereits in einem militärischen Sperrgebiet existenten 46 Hochfrequenzantennen weitere elektromagnetische Wellen die örtliche Bevölkerung bedrohen. Die USA-Seestreitkräfte installieren dort derzeit drei gigantische Antennenschüsseln. Sie sind Teil des „Mobile User Objektiv System“ (MUOS). Die Bewohner von Niscemi sehen in den ihnen bislang nicht bekannten Hochfrequenzantennen die Ursache für das plötzliche Auftauchen unerklärlicher Krankheitsfälle. Die Rate von Schilddrüsenerkrankungen stieg drastisch. Leukämie bei Kindern und Depressionen bei Babys werden den elektromagnetischen Strahlungen der Militärbeobachtungsstelle der US-Amerikaner angelastet. Die Amerikaner bestreiten das.

Ärzte vor Ort jedoch warnen jedoch seit Jahresbeginn vor der unsichtbaren Gefahr. Mehrere hundert Mütter haben sich deshalb zu dem Protestbündnis „Mamme No MUOS“ zusammengeschlossen und ziehen gegen die Antennen zu Felde. Sie besetzten die Baustellenzufahrt und behinderten die Bautrupps. Die Demonstrationen zeigten Wirkung. Die Regionalregierung ordnete einen Baustopp an und bot Kompensationsprojekte an. Dazu zählen ein neues Krankenhaus, eine Reitanlage für behinderte Kinder und ein Amphitheater. Arbeitsplätze sollen entstehen. Damit wollen sich die Protestierenden aber nicht abspeisen lassen. Sie fordern den Abbau der Antennen. Nicht nur die Gesundheit der Menschen stehe auf dem Spiel, sondern auch die Zukunft Siziliens und ganz Europas. Militärbasen seien genauso wenig vonnöten wie die Präsenz US-amerikanischen Militärpersonals.

Sizilien gehört zu den wichtigsten strategischen Territorien der USA im Mittelmeerraum. Vor Jahren hatte es dort bereits erhebliche Widerstände gegen die Stationierung von Atomsprengköpfen gegeben. Neben Niscemi in Italien werden weltweit drei weitere MUOS-Bodenstationen aufgebaut. Sie befinden sich in Norfolk (Virginia/USA), Geraldton (Australien) und Wahiawa (Hawaii/USA). Scharfe Kritiker betrachten das MUOS-Satellitensystem als Instrumentenkasten ökologischer Bomben. Der unabhängige Physiker Corrado Penna wurde in dem Informationsdienst informarexresistere.fr vor wenigen Wochen mit der Aussage zitiert, dass damit eine Technik-Apokalypse ermöglicht und ein Klimakrieg ausgelöst werden kann. Mittels MUOS-Antennen seien Erdbeben oder andere Phänomene wie Dürren, Stürme, Hochwasser und Überflutungen verursachbar. MUOS diene der weltweiten Steuerung konventioneller, chemischer, bakteriologischer und nuklearer Waffen. Es bestehe der Verdacht, in verbindung mit den in Alaska stationierten Anlagen des sogenannten HAARP-Programms nicht deklarierte Ziele der Umweltbeeinflussung umzusetzen. ++ (mi/mgn/19.05.13 – 133)

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