Archive für Beiträge mit Schlagwort: Qualität

Berlin, 22. Juni 2014 (ADN). Für rechtsuchende Bürger ist die Berufsgruppe der Rechtsanwälte zu einer Gefahr geworden.Das stellte die „Welt am Sonntag“ (WamS) in ihrer aktuellen Ausgabe fest und dokumentiert das ausführlich in einem Zwei-Seiten-Beitrag. Als einer der Zeugen wird der ehemalige Präsident des Deutschen Anwaltvereins Hartmut Kilger herangezogen. Nach dessen Schätzung „besteht bei rund einem Drittel der Anwälte das Risiko, qualitativ schlecht beraten zu werden.“ Desweiteren wird der Präsident der Rechtsanwaltkammer Schleswig-Holstein, Michael Purruker, mit den Sätzen zitiert: „Viele Anwälte, die um ihre Existenz ringen, liefern in ihrer Arbeit eine beschämende Qualität ab. Wir wissen es, aber keiner will es sagen.“

Deutschland ist nach Aussage des Berichts das einzige Land in Europa mit einem uneingeschränkten Zugang zum Jurastudium und einem uneingeschränkten Zugang zur zweiten Ausbildungsphase – dem Referendariat. Das habe zur Vermassung und zu der wirtschaftlichen Misere in weiten Teilen des Berufsstandes geführt. Dagegen helfen nur höhere  Zulassungsbeschränkungen an juristischen Fakultäten und eine zweite, juristische Ausbildungsphase. Sie soll auf die verschiedenen Sparten juristischer Berufe vorbereiten sowie Richter, Anwälte und Verwaltungsjuristen qualifizieren. ++ (ju/mgn/22.06.14 – 172)

http://www.adn1946.wordpress.com, e-mail: adn1946@gmail.com, Redaktion: Matthias Günkel (mgn), adn-Nachrichtenagentur, SMAD-Lizenz-Nr. 101 v. 10.10.46

Wien/Peking, 19. April 2014 (ADN). Niederösterreich stellt rund 800.000 Euro für eine Qualitätsoffensive bei Lebensmitteln zur Verfügung.  Da gerade zur Osterzeit vermehrt Eier verspeist werden, kommt diese Unterstützung für das Geflügelgesundheitsprogramm genau zur richtigen Zeit, erklärte Agrar-Landesrat Dr. Stephan Pernkopf.  Auf die Bemühungen der Bauernschaft nach höchsten Standards bei heimischen Lebensmitteln könne sich der Konsument verlassen.

In Deutschlands wird die Stimmung über die Eierproduktion etwas getrübt durch die Gesamtsituation der Dominanz industrieller Geflügelwirtschaft im Allgemeinen. Im Besonderen sorgt sich die Organisation „Foodwatch“ um die gesundheitliche Beeinträchtigung durch Ostereierfarben. die darin enthaltenen Azo-Farbstoffe stehen im Verdacht, allergische Reaktionen auszulösen. Sie gelten als Mitverursacher des sogenannten Zappelphilipp-Syndroms bei Kindern. 

Die Bundesrepublik Deutschland deckt ihren Ei-Bedarf zu etwa 70 Prozent aus eigenen Ressourcen. Die inländischn Jahresproduktion liegt zwischen 10 und 12 Milliarden Eiern. Einer Statistik zum Jahr 2011 zufolge ist das weltweit Platz 15. Spitzenreiter ist China mit 482 Millirden Eiern. Es folgen die USA mit 91,9 Millirden Eiern und Indien mit 63, 5 Milliarden Eiern. u++ (lw7mgn/19.04.14 – 108)

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