Moskau/St. Petersburg, 15. September 2013 (ADN). Geldfälscher haben die russische Sberbank um mehr als 16 Millionen Rubel – 370.000 Euro – geprellt. Sie zahlten falsche Banknoten in Geldautomaten des Kreditinstituts ein. Es handelte sich dabei um 5.000-Rubel-Blüten (115 Euro). Das berichtet am Dienstag das Nachrichten-Portal Russland-Aktuell. Der Raubzug der Bande, von der bereits sieben Mitglieder gefasst sind, habe in Moskau begonnen und sich dann in St. Petersburg fortgesetzt.

Die ungewöhnliche Methode der Diebstähle bestand darin, die Falsifikate an Geldautomaten einzuzahlen, für die sie Kundenkarten hatten. Nachdem das Geld dort gutgeschrieben war, wurde es an anderen Geldautomaten wieder abgehoben – allerdings in sauberen, echten Scheinen. Die Blüten waren computergerecht präpariert, trugen aber keine Serien-Nummern. Das äußere Erscheinungsbild war so plump kopiert, dass es problemlos von Bankangestellten identifiziert werden konnte.

Die gefangen gesetzten Bankräuber stammen aus Usbekistan und gaben an, das Falschgeld aus Dagestan erhalten zu haben. Von dort kam auch ein Blüten-Paket von 50 Millionen Rubel, das bereits im März dieses Jahres im Gebiet Rjasan beschlagnahmt worden ist. Dagestan ist auch der Herkunftsort weiteren Falschgeldes, das bei solchen Raubserien in den vergangenen Jahren erbeutet wurde. Dort existieren offenbar mehrere Fälscherwerkstätten. ++ (kr/mgn/15.10.13 – 282)

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