München, 4 Juni 2013 (ADN). „An jeder Station hatte ich etwas Liebgewonnenes zurücklassen müssen. Mal nur ein Bett oder eine schöne Altbauwohnung.Manchmal überlebten aber auch die Freundschaften den Umzug nicht. Durch das ständige Ein- und Auspacken hatte ich längst den Überblick über meine Sachen verloren, besaß zwei Mikrowellen, fünf Locher und drei Toaster. Ich sehnte mich nach den Gefühl, endlich irgendwo zu Hause zu sein.“

Das und vieles andere mehr protokolliert Silia Wiebe über die 32jährige Tierärztin Pamela Peters in der Juni-Ausgabe des Beilage-Magazins „chrismon“. Sie beweist damit eindrucksvoll, mit welcher Unmenschlichkeit, ja Bestialität Menschen in diesem Wirtschafts- und Gesellschaftssystem herdenmäßig dorthin getrieben werden, wo ihre Auftraggeber sich den höchsten Gewinn versprechen. Da dieses Hamsterrad Produkt der Politik einer sich christlich nennenden Partei ist, dürfte sich die Zahl der plötzlich auftauchenden Bibel-Exemplare in dem permanent durcheinander gewirbelten Haushalt der Veterinärmedizinern vervielfachen – je nach Interpretation der sich augenblicklich darstellenden Stress-Lage. Nun zieht sie einen Schluss-Strich: „Sechs Umzüge – jetzt reicht’s“ heißt die Überschrift des Beitrags. ++ (zw/mgn/04.06.13 – 149)

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